Zusammen für
die Energiewende –
StromNetzDC

Deutschland hat sich ehrgeizige Klimaziele gesetzt: Unser Land soll bis 2045 klimaneutral sein. Strom spielt dabei eine entscheidende Rolle. Denn Industrie, Gebäude und Verkehr werden zunehmend elektrifiziert. Dafür müssen erneuerbare Energien stetig weiter ausgebaut werden. Weil der Wind nicht überall gleich stark weht und die Sonne nicht überall gleich stark scheint, braucht es ein smartes Stromnetz, das schwankende erneuerbare Energiequellen flexibel vernetzt und für eine stabile und sichere Stromversorgung sorgt. Ein Klimaneutralitätsnetz, das bis zum Jahr 2037 vollständig umgesetzt sein soll.

Dieses Netz der Zukunft wollen wir drei deutschen Übertragungsnetzbetreiber - 50Hertz, TenneT TSO GmbH und TransnetBW - gemeinsam vorantreiben. Zum ersten Mal integrieren wir sogenannte Hubs in unsere Planungen. Mit dieser technologischen Innovation legen wir den Grundstein für ein vermaschtes Gleichstromnetz. In Deutschland und auch in Europa.

Im aktuellen Netzentwicklungsplan 2037/2045 sind vier neue Gleichstromverbindungen vorgesehen, die von den drei Häusern vorangetrieben werden. Diese sogenannten DC-Verbindungen (DC = Gleichstrom) gehören – zusammen mit den in Planung bzw. im Bau befindlichen Leitungen SuedOstLink und Suedlink – zu den zentralen Bausteinen für das Energiewende-Netz. StromNetzDC ist das gemeinsame Dach für diese Vorhaben.

NordWestLink: Der nördliche Abschnitt des Vorhabens fällt in den Zuständigkeitsbereich von TenneT. Für den südlichen Trassenabschnitt ist TransnetBW zuständig. 

OstWestLink: Der östliche Abschnitt des Vorhabens fällt in den Zuständigkeitsbereich von 50Hertz. Für den westlichen Trassenabschnitt ist TenneT zuständig. 

SuedWestLink: Der nördliche Abschnitt des Vorhabens fällt in den Zuständigkeitsbereich von 50Hertz. Für den südlichen Trassenabschnitt ist TransnetBW zuständig. 

NordOstLink: Der westliche Abschnitt des Vorhabens fällt in den Zuständigkeitsbereich von TenneT. Für den östlichen Trassenabschnitt ist 50Hertz zuständig. 

Hinzu kommen drei Gleichstromprojekte, die in der Genehmigung bereits weiter fortgeschritten oder schon im Bau sind. Diese wurden noch mit dem bisherigen Bundesfachplanungsverfahren und ohne metallischen Rückleiter oder Drehstromkreuze geplant:

SuedOstLink: Der nördliche Abschnitt des Vorhabens fällt in den Zuständigkeitsbereich von 50Hertz. Für den südlichen Trassenabschnitt ist TenneT zuständig.

SuedOstLink+: Das Vorhaben fällt in den Zuständigkeitsbereich von 50Hertz.

SuedLink: Der nördliche Abschnitt des Vorhabens fällt in den Zuständigkeitsbereich von TenneT. Für den südlichen Trassenabschnitt ist TransnetBW zuständig.

Finale Präferenzraume für alle Vorhaben bis auf OstWestLink bestätigt

Die Bundesnetzagentur (BNetzA) hat am 31. Mai 2024 den Umweltbericht für den Netzentwicklungsplan 2023-2037/45 (NEP) veröffentlicht. Darin enthalten sind die finalen Präferenzräume für die Hochspannungs-Gleichstrom-Übertragungsleitungen NordOstLink, NordWestLink und SuedWestLink. Zum Präferenzraum für den OstWestLink (DC40) teilt die BNetzA mit: “Für die ebenfalls geplante Erdkabelverbindung OstWestLink (DC40/DC40plus) konnte die Ermittlung von Präferenzräumen in Folge nicht vorhersehbarer Planänderungen nicht abgeschlossen werden. Es ist beabsichtigt, zeitnah eine gesetzliche Grundlage für eine mögliche Nachermittlung der betroffenen Präferenzräume zu schaffen”. Grund dafür ist die Erweiterung der Übertragungsleistung auf insgesamt vier Gigawatt. Dafür sind zwei zusätzliche Netzverknüpfungspunkte notwendig: im Suchraum Dörpen in Niedersachsen und Klostermansfeld in Sachsen-Anhalt. Für DC40 bleiben die bisherigen Netzverknüpfungspunkte in Nüttermoor (Niedersachsen) und Streumen (Sachsen) bestehen. Nach Veröffentlichung des neuen vorläufigen Präferenzraums für die Maßnahmen DC40 und DC40plus nimmt die BNetzA erneut Stellungnahmen entgegen. Sobald ein angepasster Entwurf des Präferenzraumes vorliegt, werden wir auf StromNetzDC darüber informieren. Weitere Informationen finden Sie in der Pressemitteilung der BNetzA.

Netzentwicklungsplan für klimaneutrales Stromübertragungsnetz bestätigt

Die Bundesnetzagentur (BNetzA) hat am 1. März 2024 den Netzentwicklungsplan Strom (NEP) der Übertragungsnetzbetreiber 50Hertz, Amprion, TenneT und TransnetBW bestätigt. Der aktuelle NEP umfasst die Netzgestaltung für den Zeitraum 2037-2045 und zeigt erstmalig auf, wie das Stromübertragungsnetz für ein klimaneutrales Energiesystem in Deutschland aussehen kann. Ein wichtiger Baustein dabei sind die geplanten Gleichstromvorhaben von StromNetzDC. Bei zwei der neuen Leitungen – OstWestLink und SuedWestLink – hat die BNetzA die Leistung um jeweils zwei Gigawatt erweitert, um die Übertragungskapazität zu erhöhen. Insgesamt drei zusätzliche Netzverknüpfungspunkte sind in Bayern, Niedersachsen und Schleswig-Holstein vorgesehen. Weitere Details zur NEP-Bestätigung finden Sie in der gemeinsamen Pressemitteilung von 50Hertz, TenneT und TransnetBW.

Unser Planungstool (WebGIS)

Die aktuellen Leitungsentwürfe finden Sie hier. Wie ist der aktuelle Planungsstand? In welchen Räumen verlaufen die derzeitigen Planungen? 

Auf Fragen wie diese gibt Ihnen die Informations- und Beteiligungsplattform WebGIS Antworten.

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