NordOstLink

Der NordOstLink transportiert Windenergie von der Westküste Schleswig-Holsteins bis nach Mecklenburg-Vorpommern. Und bei Bedarf über SuedOstLink+ und SuedOstLink weiter bis nach Süddeutschland. Auf einer Länge von zirka 165 Kilometern Luftlinie verbindet die Leitung den Suchraum Heide im Kreis Dithmarschen mit dem Suchraum Klein Rogahn bei Schwerin.

Das Vorhaben besteht aus den Gleichstromverbindungen DC31 und DC32 und umfasst streckenweise zusätzlich mehrere Offshore-Netzanbindungen, die gemäß dem Entwurf des Netzentwicklungsplans NEP 2037/2045 (2023) als gebündelte Stammstrecke Nord geplant werden. Der NordOstLink wird entsprechend den gesetzlichen Vorgaben als 525-Kilovolt-Erdkabel realisiert.

Im Suchraum Heide und dem Suchraum Pöschendorf kann ein Teil des Stroms, der über den NordOstLink transportiert wird, direkt vor Ort genutzt werden. Dazu sind zwei Gleichstromdrehkreuze, sogenannte Multiterminal-Hubs, in den beiden Suchräumen geplant. Sie transformieren den Gleichstrom in Drehstrom und stellen so die grüne Energie der Region zur Verfügung. Dadurch entlastet der NordOstLink das regionale Drehstromnetz. Gleichzeitig ermöglichen die Multiterminal-Hubs die Verknüpfung von mehreren Gleichstromleitungen und damit den flexiblen Transport des Stroms über weite Strecken.

Zuständig für die übergreifende Planung und den Bau sind die Übertragungsnetzbetreiber TenneT und 50Hertz. TenneT ist dabei für den westlichen Teil zuständig, 50Hertz für den östlichen.

Die Leitung ist zentraler Bestandteil des Klimaneutralitätsnetzes von morgen. Sie ermöglicht eine erhöhte Einspeisung von Windenergie sowie eine bessere Verteilung der Lastflüsse – damit garantiert sie eine sichere, stabile und nachhaltige Stromversorgung. Ohne den NordOstLink käme es aufgrund des massiven Zubaus an Windkraftanlagen zu kritischen Engpässen im Übertragungsnetz.

Weitere Informationen finden Sie unter NordOstLink (TenneT) und NordOstLink (50Hertz).

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